Walther
Walther steht am Reiseschalter
Walther reist nach Asien ein
Und wen er da findet knallt er
Dann ist er nicht mehr allein
Er ist inzwischen alt und grau
Doch das eine vermisst er nicht gern
Das gilt auch für seine Frau
Das wird an seinem Konto zehr'n
Seine Freunde fragen ihn
"Wo hast du denn die Perle her?" Und wie es sowieso schon schien
schätzt sie seine Kohle sehr
Mit dem Telefon am Ohr
über das Meer, die Luft und die Speisen
Lügt er seiner Frau was vor
Es sei lohne sich nach Sylt zu reisen

Eine Welt wie es beliebt
In der es keine Sorgen gibt
Monoton vergeht die Perversion
Auf seinem Thron auf dem ihn niemand wirklich liebt

Das Mädchen streichelt ihn derweil
unvergnügt doch sehr geschickt
Denn Walther macht sie nicht so geil
Er wartet auf den nächsten Ritt
Sein dicker Bauch schnellt hin und her
Ihren Körper sieht man nicht
Beim hektischen Geschlechtsverkehr
Begraben vom übergewicht
Sie hat kapiert was Walther will
Sie bindet ihm ein Halsband um
Walther findet das hat Stil
Sie zehrt ihn an der Leine rum
Walthers Frau ist ausgezogen
Doch das wär zuviel gesagt
Walther hat uns angelogen
Wir seh'n ihr Bein, das aus der Erde ragt

Eine Welt wie es beliebt
In der es keine Sorgen gibt
Monoton vergeht die Perversion
Auf seinem Thron auf dem ihn niemand wirklich liebt
Kolonie Pornographie
In der Region der Perversion
Die ganze Welt für kleines Geld
in der ihn jeder für den aller Geilsten hält