Die Entstehung und Geschichte der Band:

Es war einmal mitten im Herzen des Ruhrpotts in einer nicht ganz so glanzvollen, aber liebenswerten Stadt namens Gelsenkirchen. Zwei Jungs (Nils und Toby), die zusammen zum Gitarrenunterricht gingen träumten den einzig wahren Traum, die Akustikgitarren in die Ecke zu schmeißen und einfach drauf loszurocken und nebenbei noch richtig berühmt und steinreich zu werden. Nur sich einfach so auf Bühne zu stellen sieht doch auch etwas affig aus, also mussten sie sich ein paar Leute suchen, um eine Band zu gründen.

Als erstes wurde ein Bassist gesucht. Hier brauchten die Beiden erst gar nicht lange zu suchen, denn im Keller von Nils' Elternhaus wohnt etwas, der auch schon gitarrenerfahrene Tim!!! Nach einer Nacht Überredungsarbeit hatten unsere Helden ihn soweit und in der nächsten Woche wurde ein Bass mit Verstärker (made in DDR...) gekauft. Von diesem Zeitpunkt an wurde sich einmal in der Woche in Tims Kellerloch getroffen und instrumental geprobt. Nach einiger Zeit fiel den drei Grazien aber auf, dass in so ziemlich allen Musikstücken gelegentlich auch mal gesungen wird. Tja, und da sie sich es eben selber nicht zutrauten zu singen, haben sie Larissa gefragt, ob die das nicht machen könnte, da diese auch gute Chancen auf einen Plattenvertrag hatte. So ging es dann eben noch etwas im kleinen Keller weiter. Es stieß auch noch jemand neues dazu. Sascha, berühmt aus Filmen, wie... na ja, lassen wir das! Der spielte auf jeden Fall Keyboard. Mit diesem Keyboard hat die bis zu diesem Zeitpunkt schon fünfköpfige Truppe den Rhythmus simuliert und im Keller weiter gespielt. Nach einiger Zeit ging ihnen aber der eintönige Rhythmus auf den Zeiger und Kurth wurde wieder rausgeschmissen... nein, ist natürlich Quatsch... ein Schlagzeuger musste her. Wer bot sich da besser an, als Stardrummer Markus "The Feldi" Ostfeld, der bei Nils, Toby und Larissa in der Klasse und auch gerade nicht vergeben war. Der sagte natürlich zu und jetzt ging der ganze Käse erst richtig los:

Wo will eine Band proben, wenn man insgesamt zu sechst ist, ein Schlagzeug und ein Keyboard im Schlepptau hat? Der Keller war zu klein und es hat da sowieso schon nach den Proben angefangen zu müffeln...

"Schule"! Das war das Stichwort! Wir versuchten also einen Raum im Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium zu bekommen. Da stellten sich aber einige Stolpersteine in den Weg. Hat einer schon mal laufende Stolpersteine gesehen? Egal! Ein Stolperstein war, dass in der Schule schon die "Snipes" probten. Deswegen stand der für die zum musizieren notwendigen Geräte, wie Drumset und Verstärker, verantwortliche Lehrer auf dem Standpunkt, dass, wenn jetzt noch eine Band in der Schule probe, noch mehr andere Leute ankämen und die Geräte großen Schaden nähmen. Ist natürlich der aller größte Quatsch, wovon Nils, Toby und Ostfeld ihn auch überzeugen konnten. Na ja, was heißt überzeugen, er hat sie einfach zum Direx geschickt und dem die ganze Verantwortung übertragen. Bei dem hatten sie dann auch noch mal ihren gesamten Charme spielen lassen und nach einem circa zweiwöchigen Hin und Her einen Proberaum bekommen. (Jetzt wisst ihr ja, wie ihr es machen müsst...).

Diesen Proberaum nutzte die Band auch von nun an, aber nach der zweiten Probe kam eine vom Geld besessene Plattenfirma an und hat Larissa erst einmal so ein Ding angeboten und ihr den Himmel auf Erden versprochen und schon war sie weg. Tja, da saßen die Verlassenen jetzt und schauten sich ratlos an. Doch da das Überlegen, wer von nun an singen sollte, viel zu lange gedauert hätte und da Denken sowieso wehtut, wurde beschlossen, Toby singen zu lassen. Und die Band wuchs sogar noch an, denn auf einmal stand während der Proben ein Junge im Raum, von dem man gar nicht gedacht hätte, dass er so ein Meister auf seinem Instrument ist. Er spielt nämlich Mundorgel! Aber deswegen war er nicht da, er ist nämlich ein mindestens genauso großer Meister auf dem Tenor-Saxophon. Und da war Marcus natürlich herzlich willkommen.

Und so ziehen unsere Helden, als "BlueScreen" durch die Welt und erfreuen die Leute mit ihrer Musik.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute...


Ja, nur wie das nun mal so ist, sind unsere tapferen Helden nicht gestorben. Aber sie sind trotzdem in ihrer Mitgliederzahl dezimiert worden: Der Profi-Keyboarder Sascha hatte nämlich keinen Bock mehr und es lief ehrlich gesagt sowieso nicht so gut mit ihm und Marcus Jelinek der absolute Mega-Bläser ist auch zumindest für die Band aus ganz unverständlichen Gründen ausgetreten! Aber das muss ja schließlich auch jeder für sich selber wissen - leider... Tja, da standen sie nun nur noch zu viert, aber das hat sich sowieso ganz gut getroffen, denn unsere jetzt ja nur noch vier Helden wollten endlich mal so richtig befreit (andere Leute nennen es auch "laut"...) proben, und das ging in der Schule nicht, weil ihnen da immer eine Putzfrau im Nacken saß, die die ganze Woche nur daran dachte, wie sie BlueScreen wohl am besten zubereiten könne (mit Speck und Zwiebeln wäre nicht schlecht!!!). Und so machte sich BlueScreen also auf, eine andere Probestätte zu finden. Tja, Tim und Nils' Oma hatte eine Kellerbar unten in ihrem Haus und Rock und Bier, was passt besser zusammen... ja gut ...stimmt ...Siegfried & Roy vielleicht...ihr habt ja recht! Aber auf jeden Fall sind unsere vier Freaks dann da unten eingezogen und proben von nun an dort...

...und, wenn sie jetzt immer noch nicht gestorben sind, dann spielen sie immer noch heute...
P.S: Managerin gesucht, Bewerbung bitte mit Foto
Seid ihr noch wach? Hallo? Aha! Jaaaaa, bei der Managerin seid ihr hellhörig geworden, was? Aber ich muss euch leider enttäuschen: Der Posten ist seit September 2004 vergeben. Die geile Sau in Strapse, die jetzt einen Teil der Auftritte an Land ziehen und uns berühmt machen soll macht auch noch gleichzeitig die Tontechnik bei uns. Ja, sonne Powerfrau gibts selten, was? Markus Ostfeld heisst die Gute! Jetzt denkt ihr euch doch: "Hey! Den Namen hab ich doch schonmal 50 Meter weiter oben gelesen..." Richtig! Denn während die Band weiter mit ihrer Erfolglosigkeit zufrieden war und die Proben aus Nasebohren und Eierschaukeln bestanden hat der Markus einfach mal gedacht, er müsse Profi werden und Drums studieren. Aber, da man zum Nasebohren immer nen guten Takt braucht, kam Alexander Popp in die Band und die Förderleistung pro Probe konnte von 400 auf 650 Gramm gesteigert werden. Markus ist uns immer noch als passives Mitglied erhalten geblieben und wir sind ihm wirklich dankbar, dass er die oben genannten Aufgaben übernommen hat.

© by Toby 2001-2006

top